LASER-KLISCHEES

WARUM SIND WIR AUF LASERBEARBEITETE TAMPONDRUCK-Klischees UMGESTIEGEN?

Seit Anfang 2017 ist Printing International bei der Herstellung von Klischees (Druckplatten für den Tampondruck) komplett auf die CTP-Technologie auf Laserbasis umgestiegen. CTP steht für „Computer-to-Plate“. Die CTP-Technologie ermöglicht es, dass die Digitalbilder mithilfe eines Lasers direkt auf die Klischee graviert werden; ohne Zwischenschritt über fotografische Filme, Belichtungssysteme sowie ohne Entwicklungs-, Retuschierungs- und Ätzschritte.

Diese Technologie bietet im Vergleich zur Herstellung der Klischees durch Folien und Ätzung gleich mehrere Vorteile:

  • bessere Qualität der Laser-TamponKlischees
  • stabilere Halbtonbilder
  • mehr Bilder lassen sich kombinieren
  • schärfere Kanten der Druckbilder
  • weniger arbeitsintensiv; für eine perfekte Aufzeichnung sind weniger Schritte erforderlich.

Außerdem ist diese Technologie weitaus umweltfreundlicher:

    • es gibt keinen Wasserverbrauch mehr
    • der Einsatz von Chemikalien, z. B. von Entwicklungs-, Fixierungs- und Ätzmitteln, ist nicht mehr notwendig, weil die Folienentwicklung überflüssig ist; somit wird das Abwasser auch nicht mehr mit Silber belastet. Das heißt, wir können hier auch von einem chemikalienfreien CTP-Prozess sprechen.

Mit dieser Technik ergeben sich verschiedene Kosteneinsparungen, beispielsweise:

    • ein reduzierter Wasserverbrauch
    • der Folienentwicklungsschritt entfällt
    • reduzierte Abfallkosten
    • weniger Serviceverträge für die Ausrüstungen

Bei der herkömmlichen Technologie sind 15 Schritte nötig, um eine geätzte Stahldruckplatte zu erhalten, während bei der CTP-Technologie nur 4 Schritte benötigt werden, um eine laserbearbeitete Tampondruckplatte zu erzeugen. Je mehr Schritte es gibt, umso mehr Variablen und Ungenauigkeiten (Abweichungen) können auftreten.

LASER MIT KURZER ODER LANGER IMPULSDAUER?

Printing International verwendet zum Gravieren der laserbearbeiteten StahlKlischees für den Tampondruck einen Laser mit kurzer Impulsdauer. Die klassischen Laseranwendungen (mit langer Impulsdauer) beruhen auf dem Prinzip der sehr schnellen lokalen Erhitzung, Schmelzung und Verdampfung des Grundmaterials. Dies führt unweigerlich zu unerwünschten Nebenwirkungen wie Graten, Rekristallisierungen und Mikrorissen. Diese Effekte führen zu einer bedeutenden Verschlechterung der Druckplatte und zu Beschädigungen der Rakel, was wiederum die Druckqualität beeinträchtigt. Ein Laser mit kurzer Impulsdauer liefert genug Energie und ist sehr gut dafür geeignet, diese Nebenwirkungen zu beseitigen, damit eine höhere Qualität bereitgestellt wird. Dank der hohen Strahlqualität des Lasers kann im Brennpunkt eine Punktgröße von rund 15 Mikron erreicht werden. Außerdem werden hochpräzise XY-Achsen eingesetzt, was eine Genauigkeit von +/- 4 Mikron garantiert.

ENDLOSE MÖGLICHKEITEN

Dank unserer hochentwickelten Laser- und RIP-Software gewährleisten wir perfekt gerasterte laserbearbeitete Klischees für den Tampondruck. RIP steht für „Raster Image Processor“. Die Funktion eines RIP besteht darin, Dateien aus der Vordruckstufe, wie Post-script- und PDF-Dateien, in Raster-Bilddaten, in der Regel mit hoher Auflösung (bis zu 2.400 dpi), Halbton-Bilder und monochrome Bitmap-Dateien umzuwandeln, und danach diese Daten an den Laser auszugeben. Unterschiedliche Linienführungen können kombiniert werden, bis zu 200 lpi für Halbton- und CMYK-Bilder sowie bis zu 300 lpi für ein Hilfsraster. Es ist auch möglich, die Rasteranteile anzupassen; hier werden wir die Punktreduktion und Punktvergrößerung korrigieren, die während des Drucks auftritt, durch eine Druckkennlinie korrigieren. Um die Druckkennlinie zu ermitteln, wird eine Rastergraustufe mit mehreren Rasterwerten gedruckt. Diese Werte werden mit einem Densitometer gemessen. Die erhaltenen Werte werden dann in einem Diagramm dargestellt; diese Werte werden mit den ursprünglichen Werten verglichen, daraus wird eine Punktübertragungskurve erstellt und diese Kurve wird anschließend verwendet, um die Druckkennlinie zu erstellen. Diese Kennlinie gilt nur für die Kombination aus Druckfarbe, Produkt, Drucktampon und Tampondruckmaschine, für die sie erstellt wurde. Wenn dasselbe Produkt auf einer anderen Maschine mit einer anderen Tampondruckfarbe oder mit einem anderen Drucktampon bedruckt wird, führt dies stets zu einer anderen Druckkennlinie. Die Erstellung dieser Kennlinie mithilfe der klassischen Technik, wie etwa bei der Blechherstellung, ist aufgrund der vielen Schritte und Variablen im Produktionsprozess praktisch unmöglich. Außerdem bieten wir Ihnen die Möglichkeit, in Ihren mehrfarbigen Bildern eine Farbannahme zu verwenden.

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Dicke Stahl-Klischeeplatten